Entwicklungsumgebung

Das openJET besteht aus einer Reihe von benutzerfreundlichen Editoren und Dialogen, die vollständig miteinander verbunden sind. Dank dieser Integration können Klassen mit Attributen und Methoden sowie Dialoge, Formulare, Listen, Workflows und vieles mehr schnell und einfach konfiguriert werden.

Konfigurationsexplorer

Der Konfigurationsexplorer dient der schnellen und intuitiven Navigation innerhalb einer Konfiguration.

Er ist in seiner Funktionalität an den aus Windows bekannten Explorer angelehnt.

Innerhalb des Konfigurationsexplorers werden die konfigurierten Modellelemente aus unterschiedlichen Sichten dargestellt.

Die Eigenschaften der Elemente können innerhalb des Konfigurationsexplorers über die spezifischen Eigenschaftsdialoge erfragt werden. Zu jedem Element kann - soweit fachlich sinnvoll - der zugehörige Editor aufgerufen werden. Darüber hinaus ist es möglich, innerhalb des Konfigurationsexplorers neue Elemente anzulegen. Die konkrete Bearbeitung und Spezifikation dieser Elemente erfolgt jedoch immer mit dem entsprechenden Editor.

Der Dialog besteht aus:

  • einer Menüleiste für allgemeine Festlegungen und Aktionen
  • einer (ein-/ ausblendbaren) Symbolleiste
  • einem Teilfenster für die Baumdarstellung der Konfiguration
  • einem Übersichtsfenster für detaillierte Inhaltsanzeigen, dessen Inhalt abhängig von der Selektion innerhalb der Baumdarstellung variiert 

Diagramm-Editor

Die Modellierung fachlicher Funktionalität erfolgt über Diagramme.

Diese visualisieren Geschäftsklassen, ihre Attribute und Methoden sowie die zwischen den Geschäftsklassen herrschenden Beziehungen. Sie sind Sichten auf das Gesamtmodell mit eindeutiger Komponentenzuordnung.

Innerhalb des Diagrammeditors können je nach Bedarf neue Geschäftsklassen angelegt werden. Das Anlegen einer Geschäftsklasse erfolgt über den zugehörigen Eigenschaften-Dialog. Innerhalb dieses Eigenschaften-Dialogs werden klassenspezifische Eigenschaften festgelegt wie Name und Bezeichnung der Geschäftsklasse, ihre Komponentenzugehörigkeit oder Zugriffsmöglichkeiten auf sie.

Die Modellierung von Klassendiagrammen erfolgt gemäß Unified Modelling Language (UML). Diese Sprache hat sich aufgrund der Zertifizierung durch die Object Management Group (OMG) als Industriestandard durchgesetzt.

 

Methoden-Editor

Die Definition der konkreten Verarbeitungslogik innerhalb eines Dialoges (Doppelprüfung, Abhängigkeiten zwischen einzelnen Feldern etc.) erfolgt in Form von Methoden.

Mit dem openJET wird ein umfangreicher Pool von fertigen Methoden bereitgestellt. Mit ihm lassen sich ca. 80-90% aller Dialoge normaler Komplexität realisieren.

Für die Definition neuer Methoden steht im openJET der Methodeneditor zur Verfügung. Der Editor bietet die Möglichkeit, neue Methoden grafisch zu definieren. Ergänzend hierzu steht auch ein Texteditor zur Verfügung, mit dem JAVA-Statements direkt eingegeben werden können.

Methodensignaturen werden immer korrekt vom System zur Verfügung gestellt und das Implementieren erfolgt in der Regel auf Basis von Pattern in Form von Code-Bausteinen.

 

Dialoggenerator

Die konkrete Anwendung am Bildschirm wird mit dem Dialoggenerator erstellt.

Der Dialoggenerator nutzt die folgenden 3 Editoren:

Dialogmodell-Editor

Dialogmodelle sind die Basis zur Erstellung von Dialogen.

Bei der Gestaltung einer Geschäftsaktivität werden im Dialogmodell die Klassen aus dem kompletten Klassenmodell ausgewählt, die im konkreten fachlichen Kontext von Bedeutung sind.

Dialogbaustein-Editor

Sollen in mehreren Dialogen Feldkombinationen in gleicher Anordnung verwendet werden, besteht über den Dialogbaustein-Editor die Möglichkeit, diese Anordnung einmalig zu definieren und für beliebige Dialoge als Baustein zur Verfügung zu stellen.

Geschäftsaktivitäten-Editor

Der Geschäftsaktivitäten-Editor ermöglicht das Erstellen von Geschäftsaktivitäten zu Geschäftsklassen.

Zu jeder Geschäftsaktivität wird ein Dialog definiert, mit dem Änderungen an den Attributen der Geschäftsklassen vorgenommen werden können.

Workflow-Editor

Im openJET ist eine eigenentwickelte, leistungsfähige Workflow-Komponente für die Unterstützung der Abwicklung geschäftskritischer Aktivitäten enthalten.

Zur Beschreibung der Workflow-Definition hat sich die Netzplantechnik bewährt. Sowohl in der Modellierungs- als auch in der Ausführungsphase können die Informationen in übersichtlicher Form dargestellt werden.

Bei der Realisierung der Workflow-Komponenten wurden die folgenden Vorgaben umgesetzt:

Ziele

  • Regelkonformität
  • Arbeitserleichterung
  • Zeit- und Kostenersparnis
  • Qualitätsverbesserung

Modellierung

  • Grafische Geschäftsprozesserstellung
  • Simulation der Abläufe

Mailbox

  • Automatische Bereitstellung anstehender Aufgaben für jeden einzelnen Anwender