Durch Navigation in Raumplänen und hochauflösenden Panoramafotografien (360°-Kugelprojektions-Aufnahmen) gelangen Sie virtuell in jeden Bereich Ihrer Anlage. Mit Hilfe von Verlinkungen (Konnektoren) können Sie sich parallel die aktuellen Informationen zum Anlagenzustand anzeigen lassen.
Damit verfügen Sie über ein virtuelles, visualisiertes Abbild Ihrer Anlage mit Verbindung zu Informationen über die real existierende Anlage und die dort bestehenden aktuellen Anlage-, Event- und Prozessdaten. Der gegenseitige Nutzen eines Betriebsmanagementsystems - wie z. B. dem openBMS - und der mit bVision virtuell visualisierten Anlage ist enorm: Alle benötigten Informationen sind für die Arbeitsvorbereitung, Schutzmaßnahmen und Einweisungen verfügbar und können bildhaft erläutert werden. Gerade in schwer zugänglichen Anlagenteilen und/oder bei restriktiven Arbeitsbedingungen (z. B. Strahlenschutz) wird mit dem bVision in Kombination mit dem openBMS eine optimale Planung und Vorbereitung der operativen Arbeiten unterstützt.
Der Anwender betritt per Bildschirm virtuell das Gebäude bzw. den Raum und klickt auf ein Anlagenteil. Er erhält automatisch Objektdaten aus dem BMS. Als alternativer Einstieg kann über ein im BMS aufgerufenes Kennzeichen der Anwender in den zugehörigen Raum gelangen und dessen topologische Umgebung virtuell in Augenschein nehmen. Von hier aus können dann z. B. auch benachbarte Anlagenteile eingesehen werden.
Als eigenes Modul innerhalb Ihres Betriebsmanagements stellt bVision einen effizienten Mehrwert im Management Ihrer Anlage dar.
Funktionen bVision:
- Darstellung des Kraftwerks in einer Baumstruktur mit Gebäuden, Ebenen und Räumen
- Anzeige von 360°-Panoramen mit Schwenk- und Zoomfunktionalitäten
- Anzeige von Karten und Pixel-Grafiken mit Zoomfunktionen und Verlinkungen zu Anlagedaten
- Definition von Komponenten mit Zuordnung von Bildern und Messwerten
- Suchfunktionen
- Benutzer- und Rechteverwaltung für Funktionen und Objekttypen
- Erstellung von Verknüpfungen zwischen Panoramen, Plänen und Komponenten durch autorisierte Anwender
Integration ins openBMS
- Einbindung von Gebäuden, Räumen, Ebenen und Komponenten aus der Anlagenbeschreibung/Technischen Datenbank
- Anzeige der Kennzeichendaten aus der Anlagenbeschreibung
- Anzeige von kennzeichenbezogenen Daten aus dem openBMS
- Anzeige von Messwerten
- Verwendung der im openBMS verwalteten Berechtigungen
Zusatzfunktionen
- Anzeige von Raumklassifizierungen
- Darstellung der Dosisleistungsverteilung in Räumen (Isodosenkarte)
Wie funktioniert das?
Die fotografische Aufnahme der Anlage erfolgt mit einem Fisheye-Objektiv in Segmenttechnik. Hierbei sorgen mehrere computergesteuerte Belichtungsreihen für hohen Kontrastumfang. Jedes Bild kann in einer Auflösung bis zu 50 Megapixeln erstellt werden und ist damit sowohl für die Bidschirm-Anzeige wie auch zur hochwertigen Druckausgabe geeignet.Nach der Aufnahme erfolgt eine Nachbearbeitung und Auswahl der Aufnahmen, bevor diese ausgerichtet und mit einer speziellen Software zusammengefügt werden ("Stitching", siehe : http://de.wikipedia.org/wiki/stitching).






